ARBEITSABLAUF: REVERSE ENGINEERING

Bauteile von denen keine digitalen Daten vorliegen (hier im Beispiel, ein 25 Jahre alter Spannbock.)

Die Daten wurden für eine Nachfertigung des Bauteils benötigt.



1.Schritt

Alle sichtbaren Oberflächen wurden mittels des FARO Edge ScanArm® HD optisch aufgenommen.

Bei diesem 3D- Scan entsteht eine Punktewolke des Bauteils.

(Hier wurde die Punktewolke stark ausgedünnt zur besseren Ansicht)


2.Schritt

Die Punktewolke wird Trianguliert, das heißt, es werden aus den einzelnen unzähligen Punkten kleine Dreiecksflächen gebildet. Diese Dreiecksflächen bilden das sogenannte Polygonflächennetz.

Anschließend wird das Polygonflächennetz ausgerichtet, und der Nullpunkt bestimmt. So bekommt das Bauteil eine Sinnvolle Lage im Raum.


3. Schritt

1.Alternative

Es wird ein Parametrisches CAD Model mit einer kompletten Model Hierarchie (Featurebaum) erzeugt. Das Bauteil besteht aus Regelgeometrien oder stetigen Freiformflächen erzeugt.

Spätere Veränderung können so in kürzester Zeit am parametrischen CAD vorgenommen werden. Auf Wunsch kann der Featurebaum in viele gängige CAD Systeme übertragen werden, so dass auch Veränderung vom Kunden selber durchgeführt werden können.

Das Parametrische CAD Model kann für alle Fertigungsverfahren herangezogen werden. Es können von ihm 2D-Zeichnungen abgeleitet werden.


2.Alternative

Die Erstellung eines NURBS Models (Exakte Flächenrückführung).

Bei einem NURBS Model werden alle Ungenauigkeiten aus der früheren Produktion sowie Verschleiß oder Beschädigungen übernommen.

Diese Fehler können dann auf Wunsch repariert werden.

Das NURBS Model besteht nicht aus Regelgeometrien. Eine Zeichnugsableitung ist nur bedingt möglich.

Vorteil ist ein geringerer Arbeitsaufwand als beim Parametrisch aufgebauten CAD Model.



3.Alternative

Die Erzeugung eines Hybrid Models.

Das Hybrid Model besteht aus teils Parametrisch aufgebauten Regelgeometrien und aus zusätzlichen NURBS Freiformflächen.

Ein Hybrid Model macht Sinn, wenn nur ein bestimmter Teil des Models für eine spätere Fertigung in Betracht kommt. Oder für eine Ausrichtung in ihrem CAD Model.


4.Geometriekontrolle.


Bei der Geometriekontrolle werden die neu erstellten CAD Daten mit den im 1.Schritt aufgenommen Scanndaten überlagert.

Bei dieser Falschfabenanalyse werden alle Abweichung zwischen neu erstellten CAD & Punktewolke sichtbar.

Grün bedeutet das sich die Geometrie in der erlaubten Toleranz befindet. Rot bedeutet das zu viel Material vorhanden ist, Blau zu wenig.


Übersicht - Arbeitsabläufe

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